Integrative Primärtherapie


Wenn du deine Gefühle fühlst, bist du niemand anderer als du selbst. Das ist eine große Sache in einer Welt, die Tag und Nacht nichts anderes im Sinn hat, als dich genau daran zu hindern. Wenn wir unsere Gefühle nicht fühlen können, leiden wir.


„Um zu wissen, wer man eigentlich ist, muss man sich dessen bewusst sein, was man fühlt.“ (Alexander Lowen)


„Über Jahrhunderte hat man uns beigebracht, nicht zu fühlen. Es ist eins der ältesten Unterlassungskommandos.“


„Nicht fühlen zu dürfen, ist das Kainsmal der menschlichen Rasse.“ Wenn wir das Fühlen begraben, dann begraben wir zugleich die unermesslichen und subtilen, intuitiven Landmassen des Gehirns. Wir verlieren den größten und den am meisten organisch produktiven Teil von uns selbst. Der innerste Kompass des Geistes zeigt falsch. Intuition und Kreativität leiden Schaden. Das Empfindungsvermögen für das Selbst und die Welt erlahmt. Nichts ist wichtiger, als dass der Therapeut seinem Klienten die Erlaubnis zu fühlen wieder gibt.“ (Paul Vereshack)


Die Integrative Primärtherapie ist ein Prozess der Selbstheilung durch die natürliche Heilkraft des Fühlens. In der Kindheit haben wir gelernt, unsere Gefühle zu unterdrücken, zu verleugnen und zu verdrängen. Sie waren nicht erwünscht. Im primärtherapeutischen Prozess geht es darum, den Zugang zu diesen verdrängten Gefühlen wieder zu finden, die Angst vor ihnen zu verlieren und schmerzliche und traumatische Erlebnisse wieder zu erleben, um sie dann los zu lassen. Hinter all unseren schmerzlichen und traumatischen Erfahrungen befindet sich der Schmerz, nicht so angenommen und geliebt worden zu sein, wie wir als Kinder waren. Durch den primärtherapeutischen Prozess lernen wir, uns selbst so anzunehmen, wie wir sind.

Primärtherapie ist eine Therapie der Gefühle mit einem besonderen Fokus auf der primären Zeit, d. h. des vorsprachlichen Zeitraums bis zurück zur Zeugung. Sie geht davon aus, dass alle Erfahrungen, die wir gemacht haben, in unserem Körper gespeichert sind, und dass wir unsere volle Lebendigkeit wieder finden, durch vollständiges Fühlen unserer verdrängten, schmerzlichen Gefühle. Integrative Primärtherapie bezieht Erkenntnisse der Transpersonalen und Pränatalen Psychologie und der Systemischen Therapien und geistig-spirituelle Wirklichkeiten in den therapeutischen Prozess ein. Sie ist wissenschaftlich fundiert, hat sich seit über 40 Jahren in der Praxis bewährt und wird weltweit praktiziert. Sie hat sich zunehmend als eine der anspruchsvollsten und erfolgreichsten Entwicklungen auf dem Gebiet der tiefenpsychologisch orientierten Psychotherapien erwiesen.

Mit der Integrativen Primärtherapie behandeln wir neurotische Erkrankungen,

unter denen die meisten Menschen tagtäglich leiden. Sie reichen von Kontaktschwierigkeiten, Gefühlen der Einsamkeit, Wertlosigkeit, Angst, dem Mangel an Gefühl, Hunger nach Liebe, körperlichem Unwohlsein, ständigem Druck, sexuellen Schwierigkeiten, Sich-beobachtet-fühlen, Mangel an Urvertrauen, Niedergeschlagenheit, festgefahrenen Denkmustern, dem Gefühl, nicht richtig         DA-ZU-SEIN bis zu Panikattacken, Zwangsverhalten, Sucht und körperlichen Manifestierungen wie Magenprobleme, Verdauungsstörungen, Kreislaufbeschwerden, chronischen Erkrankungen, Allergien, rheumatischen Erkrankungen etc.

Die Integrative Primärtherapie wird praktiziert von TherapeutInnen, die sich in der Gipt e.V., der Gesellschaft für Integrative Primärtherapie zusammen geschlossen haben und dort gemeinsam forschen und entwickeln.

Der Integrative Primärprozess beginnt in der klassischen Form mit einer Intensivphase von 2 oder 3 Wochen, in der sich ein Klient ganz aus seinen gewohnten Zusammenhängen raus nimmt, ein Zimmer in der Nähe seiner Therapeutin bezieht und täglich eine 2 – 3 stündige Sitzung hat. Die Intensivphase wird vorbereitet durch das Schreiben eines sehr detaillierten Lebenslaufs. Nach der Intensivphase ist für ein bis zwei Jahre eine kontinuierliche Arbeit wichtig. In dieser Zeit sollte man sich auch nicht zerstreuen durch das Anwenden anderer Methoden und die Einwirkung anderer Therapeuten.

Primärtherapie ist eine vertikale Therapie, die in die innere Tiefe gelangen will, wo die dunkelsten Gefühle versteckt sind.


Integrativ primärtherapeutische Einzelarbeit in der Einzelsitzung oder auch in kleinen Gruppen wird inzwischen unabhängig von einem tiefgreifenden, längeren Prozess auch erfolgreich genutzt ganz nach individuellem Bedarf. Jeder Schritt, der zum Fühlen der eigenen Gefühle führt, ist nicht umsonst gegangen.


Schamanische Heilkunde


Schamanisches Heilen geschieht mit der Hilfe geistiger Verbündeter. Sie lehren und helfen uns, uns wieder zu verbinden mit der Natur und der geistigen Welt, verloren gegangene Seelenteile zurück zu holen und Kraft zu schöpfen in den Urgründen unseres Daseins und im Kraftfeld des Universums.

Schamanismus ist unser ältestes Heilungssystem. Er hilft uns, psychische Krisen als seelische Wandlungen, Depression als unterdrückte Initiation und die Angst als Verbündete zu erkennen.

Aus schamanischer Sicht ist die Ursache vieler Leiden der Verlust der seelischen Ganzheit und ein Leben in Disharmonie mit den Kräften des Universums.

Meine Arbeit mit Schamanischer Heilkunde ergab sich durch den inneren Ruf. Wenn wir mit unserer inneren Tiefe verbunden sind, ist alles möglich.


Hier ein aktueller Sendebericht vom Radio Bremen

http://www.radiobremen.de/mediathek/index.html?id=028225